Werk / Bildverzeichnis

Newgrange

Newgrange

12.05.2012

"Konkreter und spezifischer für diese Skulpturen sind zwei Momente. Einmal, dass Raum an ihnen ohne Fundament ist, ohne Grund, ohne fest gegebenen Ausgangspunkt, von dem ausgehend das Erstrecken der drei Dimensionen gedacht und erfahren werden könnte, besonders auffällig dies bei denen mit der Rundung auf dem Boden Liegenden. Der Aufenthalt der Menschen auf der nunmehr als Kugel gewussten Erde und die Frage nach menschlichen Räumen in einem grundlosen Weltraum findet hier sinnliche wie gedankliche Vorgaben. Zum anderen, ebenso charakteristisch, die merkwürdige Entdeckung, dass diese Skulpturen trotz vielfältiger ausgesägter Hohlräume kein Innen haben. Noch so tiefliegende und eingeschlossene Flächen haben nichts von einem bergenden Innen, es gibt hier keine wirklichen Einblicke, auch die für dimensionalen Raum charakteristische Leere fehlt."

Matthias Gaertner, Woodhenge im Maximiliansforum, 2001

 

Entwicklung einer Kiste

Entwicklung einer Kiste

12.05.2012

Diese Skulpturengruppe versteht sich als Anspielung auf eine der ersten architektonischen Äusserungen des Menschen, der Kiste. Mit Ironie wird ein logischer Vorgang umgesetzt. Die Masse Holz zerstört sich selbst. Ausgehöhlt kann der Block „arbeiten“.

 

Grossplastik

Grossplastik

12.05.2012

Die aus wetterbeständigerem Holz gesägten Grossplastiken sind aus Wettbewerben hervorgegangen.
Sie bilden an ihrem Standpunkt ein Zentrum ohne Mitte zu sein.

"Sie sind Male der mächtigen Eigenpräsentanz der Natur und ein Zeichen des menschlichen
zielgerichteten Handelns."

Uwe Rüth, Zu den Aussenarbeiten von R.W., 1992

 

Gebrochener Raum

Gebrochener Raum

13.05.2012

Die dynamische Formteilung dieser Arbeiten erleichtert das Schwinden.
Es scheint, als ob die Energie der Natur sich Luft macht.


Kleinplastik

Kleinplastik

13.05.2012

Rudolf Wachter sieht in seinen Kleinplastiken Übungen, um mit der Natur in Einklang zu kommen und ihre gewachsenen Formen in ein Kunstwerk, Artefakt, zu verwandeln.

"Wachters Arbeiten stehen zwischen Stofflichkeit und Personalität. Sie wirken, als hätte man Wesen vor sich. Was sie jeweils zu Wesen macht, ist ihre eigene Ausstrahlung, ist die Tatsache, dass sie selbständigen Raum und eine Atmosphäre der Eigenheit und Selbstbekundung um sich schaffen.
Früher hat man das „Aura“ genannt. Daher haben die vordergründigen Assoziationen nicht Vertrautheit zur Folge, sondern eher Fremdheit. Solche Wesen hat man bisher nicht gekannt."

Wolfgang Welsch, Rudolf Wachter Holzskulpturen, 1992


Raumsituation

Raumsituation

13.05.2012

TISCH
Ein Stamm wird zu einem Formelement und nimmt menschliches Mass an. Das Ineinandergreifen von Holzflächen und menschlicher Bewegung bewirkt eine Zugehörigkeit beider Naturen.

ZWIESEL
Ein Stamm teilt sich in zwei, seine Gabel wird in Balken gesägt und auf den Kopf gestellt. Zwiesel in unterschiedlicher Grösse, in Gruppen aufgestellt, lassen sie als Menschenansammlung erscheinen.

NEWGRANGE - RELIEF - TORSO
In Ausstellungsräumen erlebt der Beschauer, welche Energien aus dem Stamm freigelegt wurden durch bewusste Sägeschnitte des Bildhauers und wie vielfältig deren Ausdrucksformen sind.

 


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